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Industriepark  A 61 - Aktueller Stand

In unserem letzten „Bürger für Bürger“, März 2012 haben wir das Projekt ausführlich dargestellt. Nachlesen kann man den Bericht nochmal auf unserer Homepage. Nach mehr als einem Jahr lohnt es sich, den Bericht fortzusetzen.

Das Internetversandhaus „Amazon“ hat plangemäß seinen Geschäftsbetrieb im Herbst  2012 und somit rechtzeitig vor dem Weihnachtsgeschäft am neuen Versandstandort aufgenommen. In diesem Jahr hat Amazon noch eine weitere benachbarte Fläche von ca. 3,5 ha zusätzlich erworben, um die Parkplatzsituation für die Mitarbeiter zu verbessern.

Eine weitere Großansiedlung hat sich mit einem Lidl-Logistikzentrum im 2. Bauabschnitt (BA) ergeben. Der Spatenstich des Neubaus auf einer Grundstücksfläche von ca. 12 ha erfolgte am 17. April 2013. Die Inbetriebnahme soll im März 2014 erfolgen. Das derzeitige Zentrallager in Neuwied ist den aktuellen Bedürfnissen nicht mehr gewachsen gewesen.

Der weitere 3. BA, der sich südlich der L52 anschließt, ist aufgrund der großen Höhenunterschiede der Flächen, wirtschaftlich nur schwer umzusetzen. Die Planreife ist aber gegeben und sofern ein entsprechend großer Ansiedlungswunsch kommt, so kann dort relativ schnell reagiert werden.

Nun sind nahezu 90% der baureifen Flächen verkauft und eine Bilanzierung der Entwicklungsmaßnahme kann dargestellt werden.

Industriepark A61

Einer Gesamtinvestition von von rd. EUR 40,3 Mio.  stehen, sofern die Restflächen bis Ablauf des Jahres 2018 noch vermarktet werden können, Gesamteinnahmen von ca. EUR 46,0 Mio. gegenüber. Hierin enthalten sind jedoch verschiedene Fördermittel in Höhe von rd. EUR 10,0 Mio., so dass der beschriebene Überschuss in Fördermittelrückflüsse gehen muss. Die Gemeinde Kobern-Gondorf hat auch im Jahr 2013 ihre Zweckverbandsumlage (jährlicher Kostenanteil) zu zahlen, so dass eine Gesamtinvestition von rd. EUR 500.000  ohne Finanzierungszinsen als investigativer Beitrag von der Gemeinde zu stemmen waren und sind. Als Maßnahmenträger hat der Zweckverband u.a. auch die Kosten für die Anbindung der Arbeitsplätze an den öffentlichen Nahverkehr über rd. 260 TEUR/Jahr vorzufinanzieren oder auch den Winterdienst der Erschließungsstraßen innerhalb der Bauflächen sicherzustellen und somit zu finanzieren.

Im Ergebnis bleiben die Flächenvermarktungen also ohne einen direkten finanziellen Ertrag oder Rückfluss. Hoffen kann man nur auf Gewerbesteuereinnahmen oder etwaige Schlüsselzuweisungen für die Schaffung von Arbeitsplätzen durch die angesiedelten Betriebe. Solange der Zweckverband besteht, gehen die Steuereinnahmen in den großen Topf und werden zu den Teilen Gemeinde Kobern-Gondorf, Bassenheim und Landkreis zu je 22% und Stadt Koblenz mit 34 % aufgeteilt.■

 

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